Rote Beete kann sooo lecker sein….

Beetroot

Frische rote Beete ist ein wunderbares Wintergemüse und mit ihrem hohen Vitamingehalt auch äußerst gesund. Aufgrund des hohen Eisen- und Folsäure Gehaltes wird rote Beete zur Unterstützung der Blutbildung empfohlen.

Wer keine roten Hände vom Schälen haben möchte, sollte Handschuhe anziehen. 🙂

Ich mag rote Beete gerne in Form von Ofengemüse. Einfach schälen und in dünne Scheiben schneiden und mit etwas Öl, Salz und Pfeffer vermischen und ab in den Backofen.

Noch besser schmeckt sie mir aus der Pfanne. Auch hierfür wird sie geschält und in Scheiben geschnitten oder gewürfelt. Dann leicht anbraten und Thymian dazu geben. Am Ende mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Kresse (Lepidium sativum)

Kresse

Gartenkresse ist sehr anspruchslos und keimt schnell. Innerhalb einer Woche ist sie soweit, dass sie gegessen werden kann. Sie wächst auf nahezu jedem Untergrund, z.B. auch auf Küchenkrepp oder Anzuchtvlies.

Sie zeichnet sich vor allem durch ihren Gehalt an Vitamin C, Eisen, Kalzium und Folsäure aus und liefert gerade im Winter ein bisschen frische und gesunde Abwechslung. Verwendet wird sie u.a. indem sie auf gekochte Speisen oder mit Butter bestrichenes Brot gestreut wird.

In der Kräuterheilkunde gilt sie als Appetit und Stoffwechsel anregend. Des weiteren soll Sie gegen Frühjahrsmüdigkeit helfen.

Also auf ans anbauen! Smiley

Tom Yam Gai – Sauer-scharfe Hühnersuppe

Tom Yam Suppe ist eine sehr beliebte thailändische sauer-scharfe Suppe, die in kurzer Zeit zubereitet werden kann. In der Variante Tom Yam Gai wird sie mit Hähnchenbrustfilet zubereitet. Sie kann aber genauso gut mit Garnelen gekocht werden.

Zutaten:

  • Hähnchenbrustfilet oder Garnelen
  • 4-5 Kaffier-Limettenblätter (gibt es im Asialaden)
  • 2-3 Stücke Galgant
  • 250 g Champignons
  • 4 Esslöffel Nam Pla (thailändische Fischsauce)
  • 500 ml Wasser
  • 1 Stengel Zitronengras
  • 2 Esslöffel Limettensaft
  • 1 rote Chilischote
  • frischer Koriander
Zubereitung:
Galgant in feine Scheiben und Zitronengrasstengel in circa 2 cm lange Stücke schneiden.
Wasser zum Kochen bringen und Kaffir-Limettenblätter, Galgant und Zitronengras hinzufügen.
Pilze putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Hähnchen in scheiben schneiden und dazu geben.
Mit Fischsauce, Limettensaft und Chili (sicherheitshalber die Samen entfernen) abschmecken und frischem Koriander garnieren.

Vanille – Die Königin der Gewürze

Echte Vanille ist ein wahrhaftiges Wundergewürz. Sie wärmt den Körper von innen, wirkt aphrodiesierend, da das enthaltene Vanillin ähnlich den menschlichen Sexualbotenstoffen, den Pheromonen, ist.

Ihr Duft wirkt beruhigend, steigert die geistige Aktivität und schafft gute Laune.

Aufgrund der Zugehörigkeit zum Erdelement nach der chinesischen Ernährungslehre gleicht echte Vanille aus und hilft Menschen, die zu Träumereien neigen, wieder auf den Boden zurück.

Für den kleinen Trost im Alltag ist Vanille in verschiedenen Süßwaren, z.B. Vanillekipferln und Desserts wie Pudding zu finden.

Sie kann in Schotenform, als Extrakt aber auch in Pulverform erworben werden. Welche Form man bevorzugt, sollte jeder selbst entscheiden. Ich bevorzuge die Vanilleschote, da sie dann in ihrer natürlichen Form vorliegt.

Vanilleschoten werden längs aufgeschnitten und das Vanillemark wird für die Verwendung herausgekrazt. Keinesfalls sollte jetzt die restliche Schote weggeworfen werden, denn diese enthält die meisten Aromastoffe. Sie kann entweder in Milch mitgekocht werden oder, was ich gerne mache, ist sie zusammen mit Zucker in einen Zerkleiner zu geben und so lange zu mixen, bis sie komplett zerkleinert ist. So erhalte ich selbstgemachten Vanillezucker.

Glühwein

Die Adventszeit und Weihnachten sind zwar leider schon vorbei, aber vom Winter ist außer einem kurzem Intermezzo am Vortag des 4. Advents hier nichts angekommen.

In der Hoffnung, dass wenigstens der Januar uns ein bisschen Winter beschert, möchte ich hier ein Glühweinrezept veröffentlichen.

Star Anise/Sternanis

Zutaten:

  • 1 l trockener Weiß- oder Rotwein
  • 2 Stangen Zimt
  • 1 Sternanis
  • 3 Gewürznelken
  • 1 Kapsel Kardamon
  • 1 unbehandelte Orange

Zubereitung:

Kardamon und Nelken kurz anrösten. Die Samen des Kardamons entfernen und mit dem Mörser zerkleinern. Orange in Scheiben schneiden. Orange, Wein und Gewürze in einen Topf geben und langsam auf ca. 80° erhitzen.

Prost!

Grünkernbratlinge

Zutaten:

  • 250 g Grünkernschrot
  • 2 Esslöffel Vollkornmehl (Dinkel oder Weizen)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • Ca. 1 Teelöffel Gemüsebrühe
  • 1 Ei
  • Olivenöl zum Ausbraten

Zubereitung:

Den Grünkernschrot und Gemüsebrühe mit ca. der doppelten Menge heißem Wasser übergießen und ein paar Minuten ziehen lassen. Das Vollkornmehl dazu geben. Die Zwiebel kleinwürfeln und dazugeben. Die Möhre in Stifte reiben und ebenfalls dazugeben. Das Ei aufschlagen und zu der Masse hinzugeben. Das ganze kurz durchrühren und zu Frikadellen formen. In der Pfanne mit etwas Olivenöl braten.

Tipp:

Gut dazu passt z.B. Feldsalat mit gebratenen Pilzen.

Lemon Meringue Pie

Hat leider etwas länger gedauert – das Wetter war einfach zu gut um zu Hause zu bleiben und zu backen. Zwinkerndes Smiley

Lemon Meringue Pie

Zutaten für den Teig:

  • 225 g Mehl
  • 1 Messerspitze Salz
  • 100 g Butter
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 1 Ei

Zutaten für die Füllung:

  • 1 Portion Lemon Curd (mit Eigelb zubereiten)
  • 4 Eiweiß
  • 6 Esslöffel weißer Zucker

Zubereitung:

  1. Ofen auf 175 °C vorheizen.
  2. Die Zutaten für den Teig verkneten. Evtl. ein wenig Wasser hinzugeben.
  3. Den Teig ausrollen, so dass er eine runde, mit Backpapier ausgelegte Kuchenform ausfüllt und ein Stück den Rand hoch geht.
  4. Wenn vorhanden, den Boden mit getrockneten Bohnen oder Erbsen bedecken und den Teig ca. 15 bis 20 Minuten blind backen.
  5. Das Lemon-Curd zubereiten und auf den Teig geben.
  6. Eiweiß zu Eischnee schlagen. Wenn der Eischnee fest ist, löffelweise den Zucker hinzufügen und unterrühren.
  7. Eischnee auf dem Lemon-Curd verteilen.
  8. Den Lemon-Meringue-Pie bei 175°C ca. 12 bis 15 Minuten backen bis das Baiser leicht gebräunt ist. Danach die Hitze auf 100 °C reduzieren und noch weitere 40 bis 50 Minuten backen. Evtl. den Kuchen mit Backpapier zwischendurch abdecken.

Tipp:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn das Lemon-Curd mit keiner oder zu wenig Stärke gemacht ist, es beim Backen wieder flüssig wird. Also achte ich jetzt immer darauf, dass es vorher bereits fester ist, als wenn ich es als Brotaufstrich verwenden will.