Rote Beete kann sooo lecker sein….

Beetroot

Frische rote Beete ist ein wunderbares Wintergemüse und mit ihrem hohen Vitamingehalt auch äußerst gesund. Aufgrund des hohen Eisen- und Folsäure Gehaltes wird rote Beete zur Unterstützung der Blutbildung empfohlen.

Wer keine roten Hände vom Schälen haben möchte, sollte Handschuhe anziehen. 🙂

Ich mag rote Beete gerne in Form von Ofengemüse. Einfach schälen und in dünne Scheiben schneiden und mit etwas Öl, Salz und Pfeffer vermischen und ab in den Backofen.

Noch besser schmeckt sie mir aus der Pfanne. Auch hierfür wird sie geschält und in Scheiben geschnitten oder gewürfelt. Dann leicht anbraten und Thymian dazu geben. Am Ende mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

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Kresse (Lepidium sativum)

Kresse

Gartenkresse ist sehr anspruchslos und keimt schnell. Innerhalb einer Woche ist sie soweit, dass sie gegessen werden kann. Sie wächst auf nahezu jedem Untergrund, z.B. auch auf Küchenkrepp oder Anzuchtvlies.

Sie zeichnet sich vor allem durch ihren Gehalt an Vitamin C, Eisen, Kalzium und Folsäure aus und liefert gerade im Winter ein bisschen frische und gesunde Abwechslung. Verwendet wird sie u.a. indem sie auf gekochte Speisen oder mit Butter bestrichenes Brot gestreut wird.

In der Kräuterheilkunde gilt sie als Appetit und Stoffwechsel anregend. Des weiteren soll Sie gegen Frühjahrsmüdigkeit helfen.

Also auf ans anbauen! Smiley

Vanille – Die Königin der Gewürze

Echte Vanille ist ein wahrhaftiges Wundergewürz. Sie wärmt den Körper von innen, wirkt aphrodiesierend, da das enthaltene Vanillin ähnlich den menschlichen Sexualbotenstoffen, den Pheromonen, ist.

Ihr Duft wirkt beruhigend, steigert die geistige Aktivität und schafft gute Laune.

Aufgrund der Zugehörigkeit zum Erdelement nach der chinesischen Ernährungslehre gleicht echte Vanille aus und hilft Menschen, die zu Träumereien neigen, wieder auf den Boden zurück.

Für den kleinen Trost im Alltag ist Vanille in verschiedenen Süßwaren, z.B. Vanillekipferln und Desserts wie Pudding zu finden.

Sie kann in Schotenform, als Extrakt aber auch in Pulverform erworben werden. Welche Form man bevorzugt, sollte jeder selbst entscheiden. Ich bevorzuge die Vanilleschote, da sie dann in ihrer natürlichen Form vorliegt.

Vanilleschoten werden längs aufgeschnitten und das Vanillemark wird für die Verwendung herausgekrazt. Keinesfalls sollte jetzt die restliche Schote weggeworfen werden, denn diese enthält die meisten Aromastoffe. Sie kann entweder in Milch mitgekocht werden oder, was ich gerne mache, ist sie zusammen mit Zucker in einen Zerkleiner zu geben und so lange zu mixen, bis sie komplett zerkleinert ist. So erhalte ich selbstgemachten Vanillezucker.

Mikawa Mirin

Mikawa Mirin ist japanischer Süßreislikör. Er kann einfach nur als Likör gereicht werden oder zum Würzen von Speisen verwendet werden. Durch sein Aroma unterstreicht er milde Speisen hervorragend. Mikawa Mirin wird durch Fermentation von Süßreis mit Hilfe des Edelschimmelpilzes Aspergillus oryzae gewonnen.

So gibt z.B. Mikawa Mirin den eingelegten Perlzwiebeln den besonderen Geschmack.

Genmai Su

Genmai Su ist ein aus Naturreis hergestellter japanischer Reis-Essig mit einer schönen Honigfarbe. Ähnlich wie beim Reiswein wird bei der Herstellung von Genmai Su sowohl der enzymatischer Abbau mit Koji, ein Edelschimmelpilz, als auch eine Alkoholgärung mit Hefen eingesetzt.

In Deutschland wird er wegen des niedrigen Säuregehalts als Würzsoße deklariert. Sein Geschmack ist mild und passt gut zu Sushi Reis, Marinaden, Dips, Dressings, Bohnen- und Linsengerichten.

Meersalz

Meersalzgewinnung erfolgt in sogenannten Salzgärten, das sind flache Becken, in die Meerwasser geleitet wird. Durch Verdunstung steigt die Salzkonzentration in den Becken an. Wenn eine Salzkonzentration von 180 g/l erreicht ist, wird das Wasser in immer flachere Becken, sogenante Klärbecken geleitet. Von Becken zu Becken steigt die Konzentration, so dass Salzkristalle bilden. Sie wachsen nach und nach, bis sie irgendwann aufgrund ihres Gewichtes auf den Boden sinken. Dort werden sie mit Werkzeugen, die ähnlich Schaufeln sind, entweder maschinell oder von Hand am Beckenrand angehäuft. Gelagert wird Meersalz in Salinen.

Meersalz zerkleinere ich für kleine Mengen in einer Salzmühle und für größere Mengen im Mörser. Wenn ausreichend Kochzeit und Wasser vorhanden ist, wie z.B. zum Kochen von Nudeln und Reis, gebe ich das Salz unzerkleinert hinzu, da die Kochzeit üblicherweise zum Lösen der Salzkristalle reicht.